Wenn die Buben sich austoben dürfen . 

Karl Valentin, zwischendurch zur “Gaude” ein “Elvis“ Verschnitt oder Paolo Conte:
So sieht´s aus .. in der “Sandkiste” von Wolfram Berger

"Heute darf ich ja machen, was ich will..." und dabei zieht er das Lächeln eines oberfrechen 17- Jährigen auf – gestützt auf die Gelassenheit eines alten Chinesen.

 Vor dem Auftritt hat er noch diebisch gelacht:
 ".. wer da an roten Faden in der G´schicht findet, is selber schuld ...      

      ..  Meine Großmutter hat immer gesagt: "It´s never too late for a happy childhood.... "

Genau das passiert auf der Bühne:

Lausbub Berger gibt vor (ob Valentin, Tom Waits, H.C.Artmann oder Berger ...)
und die Spitzbuben Paul Urbanek und Wolfi Puschnig spielen begeistert mit in dieser Blödelsandkiste von erstaunlichem Niveau.

Berger spielt mit kurzen Textwechseln, mit wandelbarer Stimme, mit Überraschung und Genre-Missachtung.

Puschnig spielt mit Miniharmonika, Naturhorn und Nasenflöte;
Urbanek hält mit Rhythmus alles zusammen.

Keine Blödelei, richtig gescheite Unterhaltung, unverkrampft,

Balsam für alle faschingsscherzgequälten Seelen.

  (Neue Kärntner Tageszeitung)



 

"Es gibt nichts Schöneres, als dem Schweigen eines Dummkopfs zuzuhören." (Qualtinger)

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