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22.07.2016

"Kaiser Joseph II. und die Bahnwärterstochter"

Kleine Zeitung

 

 

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19.07.2016

Wolfram Berger - Reisen als Grundzustand."

Der Standard

Ganzer Artikel

 

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19.04.2016

"Meine süße Puppe - mir ist alles schnuppe ..."

 

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01.02.2016

"Der Mann Ohne Eigenschaften" in der FAZ

 

FAZ vom 1.2.2016

 

Anläßlich der Neuauflage des Hörbuches ... „Der Mann ohne Eigenschaften“ von Robert Musil im Audio Verlag (DAV) schreibt PETER LÜCKEMEIER in der FAZ vom 1.2.2016 unter Anderem ..:

 

„Ganze Heerscharen Intellektueller gestehen verschämt oder trotzig, wenn die Sprache darauf kommt, niemals den „Ulysses“, den Zauberberg“ oder Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ gelesen zu haben. Auch die Zahl derer, die an Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“scheiterten, dürfte groß sein, wobei sie sich immer noch trösten dürfen mit Karl Corinos Wort: „Es ist besser, bei Musil steckenzubleiben, als zehn deutsche Romane der Gegenwart zu Ende zu lesen.

Für das Aufgeben und Steckenbleiben gibt es bei diesem Roman etliche Gründe. Aber auch für das Durchhalten. Und wiederum der beste Grund, Musil und seinem Text die Stange zu halten, heißt Wolfram Berger.

Der österreichische Charakterschauspieler entwickelt mit seinem charmanten Dialekt genau den Ton, um den Hörer in seinen Bann zu ziehen. Berger schauspielert nur ein bißchen, jedenfalls niemals aufgesetzt oder übertrieben.

Aber wenn er den Sektionschef Tuzzi oder den General Stumm von Bordwehr sich Gedanken machen läßt, dann verdeutlicht er im Tonfall und im Ringen um die Formulierungen schon, daß sie nicht philosophieren sondern schwadronieren.

Berger ist ein Meister der Pausen. Nicht nur der zwischen zwei Sätzen, sondern auch innerhalb eines Satzes. Wer genu hinhört, erkennt auch die je nach Person changierende Stimmführung. Man merkt Wolfram Berger an, was er in dem beiliegenden Booklet sagt: „Ich lese gern vor dem Mikrofon. Und je schwieriger ein Text ist, desto wacher werde ich.“ (....)

 

Nach einer angenehmen und großzügig gescheiten und kurzen Beschreibung des Romans und dessen widersprüchlichem Echo in der Leserschaft und in der Kritik kommt der Rezensent nochmal auf das Hörbuch und den Interpreten Wolfram Berger zu sprechen:

 

„Der Mann ohne Eigenschaften“ ist als Wüste mit einigen Oasen beschrieben worden. Das ist wieder ein sehr hartes Urteil. Man könnte den Roman auch mit einem fließenden Strom vergleichen, an dessen Ufern dann und wann Kathedralen, idyllische Dörfer und Silberweiden auftauchen. Ein Strom, über den sich trefflich segeln läßt mit einem erfahrenen Kapitän wie Wolfram Berger.Wahrscheinlich ist die Form des Hörbuchs die am allerbesten geeignete Weise, Freundschaft zu schließen mit diesem Roman.

Autor und Sprecher bringen einen immer wieder dazu, die CD zurückzuspulen: So exakt, so schön, so zart ist da etwas geschrieben und gesagt worden, dass man es noch einmal hören muss.

 

 

Link zum Hörbuch

 

 

 

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28.01.2016

Nominierung als "BESTER DARSTELLER"

Schweizer Filmpreis 2016

 

Große Freude!
Nach dem Preis für "Best Actor" des Montréal World Film Festivals

im vergangenen Sommer jetzt die Nominierung als
"BESTER DARSTELLER" für den Schweizer Filmpreis 2016 für
"Rider Jack" (Langfilm,CH) neben Bruno Ganz und Patrick Lapp!

 

Die Preisverleihung findet am 18. März 2016 statt.

 

 

 

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PREISVERLEIHUNG des Montréal World Film Festival MONTRÉAL 2015


Best Actor 2015: Wolfram Berger

für "Rider Jack" von This Lüscher (Schweiz)

 

 

 

Weitere Informationen

 

Artikel zum 39-jährigen Bestehen des Festivals (En)

 

Zur Festival-Homepage

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15.12.2015

"Das Liebeskonzil"

von Oskar Panizza

jetzt als Klangbuch im Mandelbaum Verlag erhältlich!

 

mehr zum Programm

mehr zum Klangbuch

 

 

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16.10.2015

"Du Bazi, du ausg´schamter"

Die Kleine Zeitung gratuliert

in ganz besonderer Form

 

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07.10.2015

Soeben erschienen:

GROSSE WERKE – GROSSE STIMMEN

Der Audio Verlag (DAV)

 

 

Der Streit um den Sergeanten Grischa

von Arnold Zweig

gekürzte Fassung mit Wolfram Berger

mehr Informationen, sowie Bestellungen auf der Homepage des DAV

 

sowie

Casanova - Mesmer - Amerigo

von Stefan Zweig

gekürzte Fassung mit Dieter Mann, Wolfram Berger und Peter Matic

mehr Informationen, sowie Bestellungen auf der Homepage des DAV

 

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29.09.2015

»Der Mann ohne Eigenschaften«

   3. Platz/hr2 Bestenliste Oktober

 

Die Neuauflage des Hörbuches mit Rekordlänge schafft es mehr als 10 Jahre nach der Ersterscheinung in die hr2 Bestenliste Oktober (und ins Magazin der Süddeutschen Zeitung)!

 

hr2 Bestenliste Oktober 2015

mehr zum Hörbuch

 

 

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22.08.2015

 

Neuauflage:

Robert Musils Klassiker »Der Mann ohne Eigenschaften«

ungekürzt als Hörbuch – in der gefeierten Interpretation von Wolfram Berger

 

 

Über zwanzig Jahre lang, noch an seinem Todestag, schrieb Robert Musil an seinem zeitlosen Meisterwerk »Der Mann ohne Eigenschaften«, das er zu Lebzeiten nicht fertigstellen konnte. Auf über 1000 Seiten entfaltet er die Welt von Ulrich, dem Mann ohne Eigenschaften, der durch Wien flaniert, über das Leben philosophiert und nach dem Sinn des Lebens sucht. Durch die gefeierte Interpretation von Wolfram Berger wird das Werk in all seinen Facetten vernehmbar, en passant gerät der Hörer in den Sog dieses als unlesbar geltenden Romans, der neben »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« von Marcel Proust und James Joyce‘ »Ulysses« zu den wichtigsten Romanen der literarischen Moderne gehört. Das Hörbuch des hr ist in Koproduktion mit dem rbb entstanden und erscheint nun als ungekürzte Lesung bei Der Audio Verlag auf 4 mp3-CDs.

 

Weitere Informationen, sowie Bestellungen im DAV-Shop

 

 

"Berger liest so unprätentiös wie präzis, im sanften Singsang seiner Heimat und mit eminentem Gespür für den Rhythmus von Musils Sprachmusik. Fast unmerklich gerät man in den Sog des Romans, und seine Mischform aus Erzählung und Essay verliert alle Schrecken"

– Neue Zürcher Zeitung

 

"Der Roman ist ein stilistisches Fest. Vorgelesen wird er zur Pracht. Musils Stil ist unübertroffen elegant, genau, witzig. Jetzt hat man die Chance, diesen Mann ohne Eigenschaften wirklich zu erleben."

– NDR Kultur

 

mehr...

 

 

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12.08.2015

 

Wolfram Berger und die Liebe zur Paradoxie

Neue Zürcher Zeitung, 07.08.2015

Ganzer Artikel Online

 

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07.08.2015

 

Premiere RIDER JACK

Basler Zeitung

Ganzer Artikel in der baz-online

 

 

 

"..Die perfekte Balance

«Rider Jack» mit Roeland Wiesnekker in der Titelrolle ist heute Abend der Eröffnungsfilm am Salt Cinema auf dem Basler Münsterplatz. Eine wunderbare Wahl. Erstens geschieht es im Schweizer Spielfilmschaffen nicht jeden Tag, dass ein Drehbuch die Balance zwischen Ernst und Komik durchhält. Zweitens treffen in This Lüschers Roadmovie zwei hervorragende Schauspieler aufeinander – und ergänzen sich aufs Vorteilhafteste. Roeland Wiesnekker, der Sohn. Und Wolfram Berger, der den Vater spielt.

Letzteren vorzustellen, ist wahrscheinlich so notwendig, wie einem Basler die Fasnacht zu erklären. Wolfram Berger (69) hat lange genug in Basel gelebt. «Gebürtiger Österreicher, gelernter Schweizer», so nennt er sich selbst. Ein Berufspendler zwischen Gross- und Kleinkunst ist er. Begnadeter Karl-Valentin-Interpret, Tausendsassa am Theater, etwa Anfang der 70er bei Düggelin in Basel, und wieder Anfang der 90er unter Baumbauer.

 

Ein ideales Filmpaar

Damals spielt er den weisen Narren in Shakespeares «Was ihr wollt». Jetzt spielt er einen alten Narren in «Rider Jack». Als Vater war dieser Paul ein Rabenaas. Jetzt, im Anfangsstadium Alzheimer, platzt er hinein in Jacks Leben, und übernimmt so wenig Verantwortung wie eh und je. Kein Zweifel: Berger ist für Roeland Wiesnekker der ideale Filmpartner. Und die beiden im Duett sind ein Glücksfall für den Schweizer Film..."

 

Kinostart in der Deutschschweiz am 20.08.2015

 

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25.7.2015

 

CD Neuerscheinung


CD Cover

 

Pressestimme:

aus der Kleinen Zeitung vom 19.7.

 

 

 


 

 

21.7.2015

 

liebesbrief 350

Wenn Literatur Litoratur wird.


Als bekannt wurde, dass Urs Widmers „Liebesbrief für Mary“ als Hörbuch produziert werde, liess der Gedanke an die verwegene Textstruktur des Buches gar keinen andern Schluss zu: Drei Sprecher benötigt diese Produktion, damit deutlich werden Kann, über welche verschlungenen Ebenen Widmers Text hinwuchert. Jetzt aber steht auf dem Umschlag des Hörbuches ein einziger Name: Wolfram Berger, - und trotzdem wird auf beeindruckende Weise wahrnehmbar wie das mehrschichtige Textgefüge – und in ihm die inhaltlichen Überlappungen - konstruiert sind. Die Besetzung durch Wolfram Berger ist ein Glücksfall! Im wechselbaren Timbre seiner Stimme und in den dehn- und raffbaren Tempi seines Sprechduktus, birgt er erstaunlich souverän mehrere Sprechende, - im Fall des „Liebesbriefes für Mary“ alle drei:

Da ist Helmut, der seinen langen Liebesbrief an Mary Hope schreibt, die jetzt Akwerkepenty-Pu heisst, seit sie die Liebe in die Arme eines Tankwarts an einer einsamen Tankstelle mitten in der australischen Wüste getrieben hat. Und weil diese angebetete Mary, eine Irin, nur schlecht Deutsch spricht, gesteht er ihr seine Liebe auf Englisch. Aber welch eigenartig verqueres Englisch sich Urs Widmer da hat einfallen lassen. Es ist das Englisch eines Schweizers, ein elementares Schulbuchenglisch, das dem Leser – und in unserem Fall: dem Hörer – auf listige Weise verrät, dass da Gedanken auf Deutsch gedacht und dann in ein ruppiges Wörterbuchenglisch getaucht worden sind. Brillant, wie Wolfram Berger einen erkennbaren deutschen Akzent in sein Englisch hineinschmuggelt, der sich bei genauerem Hinhören als schweizerdeutscher zu erkennen gibt.

Und dann ist da der eigentliche Erzähler, der darlegt, wie er und sein Freund Helmut, seit Kindesbeinen Wand an Wand aufgewachsen und auch jetzt wieder in einer WG untergekommen, vieles uns alles gemeinsam haben, so weit, dass der eine sogar seine Geliebte an den andern weitergibt. Dieser Erzähler unterbricht Helmuts Liebesbrief mit eigenen Anmerkungen, er rückt Behauptetes und Vermutetes zurecht und legt so auch unter erotische Sehnsüchte einen Boden, der aus Stückwerk gelebter Realität gezimmert ist.

So viel haben Helmut und der Erzähler gemeinsam, dass man glauben möchte, die beiden seien eine und dieselbe Person. Aber da lässt Wolfram Berger alle seine erstaunlichen Fähigkeiten wirken und trennt einerseits was von beiden Personen getrennt sein muss und führt andrerseits zusammen, was ihnen gemeinsam ist: Sie sind gleichzeitig zwei und dann wieder eine Person.

Und Wolfram Berger meistert allein auch die dritte Schicht, jene die in der Buchausgabe in höherer Schriftgrösse eingerückt ist: Jener neutralere klärende Situationsbericht, jene dritte Ebene, die, wo Tragik in die widmersche Ironie einbricht, durchsichtig wird und die schliesslich zum Hauptspielplatz aufklafft, wenn die brutalen Reiter der Apokalyse über die Handlung und alles Verhandelte hinweggaloppieren.

Zugegeben: Ich habe noch nie Grund gehabt, einen Sprecher derart uneingeschränkt zu feiern, standen doch in den „Hör-orten“ bislang immer die Autoren der Hörbücher im Zentrum. Schliesslich ist die Energie zu würdigen, mit der sich Wolfram Berger vor Langem schon an Musils „Mann ohne Eigenschaften“ herangewagt hat, und die virtuose Selbstbeherrschung, mit der er in Ulrich Bechers „Murmeljagd“ sein sprechkünstlerisches Meisterstück abgeliefert hat. Und schliesslich macht er Stephan Lohrs Darlegung überprüfbar „wie sich in der akustischen Version Verständnisstrukturen vom Leseverständnis unterscheiden“. Sehr keck, fast schon übermütig, gehe ich noch einen Schritt weiter wenn ich behaupte, da trete der orale Urgrund aller Literatur zu Tage. Es kann also kein Tippfehler sein, dass ich, als ich das Wort Literatur in meinen Computer tippen wollte, das Wort Litoratur auf dem Bildschirm stehen sah.  

                                                              Peter K. Wehrli      (Literaturzeitschrift "orte")

 


 coming up

aktuell:

alt

Wolfram Berger dreht zur Zeit
den 4-teiler "Pregau" fürARD und ORF.

In der Regie von Nils Willbrandt.

Mit von der Partie sind Ursula Strauss, Hannes Bucher, Wolfgang Böck, Karl Fischer, Zoe Straub, Antonio Jung, Armin Rohde, Robert Palfrader, Helmut Berger, Petra Morzè u. a.


Gedreht wird in Wien, in der Steiermark und in Salzburg.
Drehzeit Juni bis Ende Oktober 2015.

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EGON SCHIELE

EIN FILM VON DIETER BERNER

ALLGEMEIN Spielfilm, Ö I L 2015
GENRE Historisches Drama
ORIGINAL SPRACHE Deutsch

Eine Produktion der Novotny & Novotny Filmproduktion und Amour Fou Luxembourg

SYNOPSIS

Österreich 1906. Nach dem Tod des Vaters reist der sechzehnjährige Egon Schiele mit seiner zwölfjährigen Schwester Gerti nach Triest, einer Stadt am Meer, um sie im Licht des Südens zu malen. Zwölf Jahre später, wenige Tage vor dem Ende des Weltkriegs und kurz nach seinem größten Erfolg als Maler, erkrankt er an der Spanischen Grippe, die tausende von Menschen in Wien dahinrafft. Wieder ist seine Schwester bei ihm. Während sie verzweifelt versucht, das Leben ihres geliebten Bruders zu retten, werden Erinnerungen an andere Frauen lebendig, die ihn und seine Kunst mitgeprägt haben.

 

 

"Es gibt nichts Schöneres, als dem Schweigen eines Dummkopfs zuzuhören." (Qualtinger)

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